Im August sorgt dein Garten ständig für Nachschub – Tomaten, Gurken, Bohnen und Zucchini können laufend frisch geerntet werden. Auch beim Obst geht es munter weiter: Zwetschgen und erste Äpfel werden reif, Brombeeren färben sich dunkel und auch die Sommerblumen denken noch lange nicht an den Herbst. Manchmal wächst und reift sogar mehr, als du überhaupt ernten und verwerten kannst.
Trotzdem verändert sich der Garten langsam. Die Tage werden schon wieder deutlich kürzer, morgens liegt nicht selten Tau auf den Pflanzen und manche Pflanzen bereiten sich bereits auf den Herbst vor. Neben Gießen, Ernten und Ausputzen stehen deshalb bereits erste Arbeiten für die kommende Jahreszeit an. Große und anstrengende Aktionen kannst du dir aber weiterhin sparen.
Wetter – Hitze, Gewitter und kühlere Nächte
Auch im August kann es längere Zeit heiß und trocken bleiben. Regen reicht nicht immer aus, um den Boden bis zu den Wurzeln zu durchfeuchten. Kontrolliere deshalb nicht nur die Oberfläche, sondern die Erde in einigen Zentimetern Tiefe.
Gießen solltest du am besten früh morgens. Ist das nicht möglich, kannst du abends wässern. Das Wasser gehört direkt an die Wurzeln und nicht über Blätter, Blüten oder Früchte. Besonders Tomaten, Gurken, Zucchini, Bohnen, Kürbisse, Jungpflanzen, Hochbeete und Kübel benötigen eine gleichmäßige Versorgung.
| Anzeichen | Bedeutung | Maßnahme |
| Blätter hängen nur während der Mittagshitze | Hitzereaktion möglich | Erde kontrollieren und erst bei Trockenheit gießen |
| Erde ist auch unter der Oberfläche trocken | Wassermangel | Wurzelbereich gründlich wässern |
| Wasser läuft über die Oberfläche ab | Boden stark ausgetrocknet | In mehreren Durchgängen langsam gießen |
| Tomaten oder andere Früchte platzen auf | Schwankende Wasserversorgung | Gleichmäßiger und regelmäßiger gießen |
| Frische Saatreihen trocknen aus | Keimung gefährdet | Boden vorsichtig feucht halten |
| Kübel oder hohe Pflanzen stehen unsicher | Sturmgefahr | Abstützen, beschwere oder geschützt stellen |
Eine Mulchschicht aus angetrocknetem Rasenschnitt, Laub, Stroh oder anderen geeigneten Materialien hält die Feuchtigkeit länger im Boden. Gleichzeitig schützt sie die Oberfläche vor starker Erwärmung und Verschlämmung. Übrigens ist eiskaltes Wasser weiterhin keine gute Idee, das kann zu einem Schock führen und den Pflanzen schaden. Besser: Abgestandenes Wasser aus der Regentonne.
Ziergarten – Blüten erhalten, Samen sammeln
Dahlien, Sonnenhut, Astern, Phlox, Sonnenblumen und viele andere Pflanzen sorgen im August für kunterbunte Beete. Damit einjährige Sommerblumen, Rosen und öfterblühende Stauden weitere Knospen bilden, entfernst du Verblühtes regelmäßig. Du musst allerdings nicht jeden Blütenstand abschneiden. Möchtest du Samen gewinnen oder sollen sich bestimmte Pflanzen selbst aussäen, lässt du einige gesunde Samenstände ausreifen. Das bietet sich unter anderem bei Akelei, Ringelblume, Fingerhut, Stockrose, Mohn und Schmuckkörbchen an.
Hohe Stauden, Dahlien, Gladiolen und Sonnenblumen brauchen weiterhin Halt. Kontrolliere vorhandene Stützen und Bindungen. Nach starkem Wachstum können Schnüre zu eng geworden sein oder Triebe oberhalb der Stützen umknicken.
Weitere Arbeiten im Ziergarten:
• Lavendel nach der Blüte leicht zurückschneiden, sofern dies noch nicht erledigt wurde
• Abgeknickte Triebe nach einem Gewitter sauber entfernen
• Kranke oder faulende Blätter unter dichten Stauden herausnehmen
• Stark wachsende Bodendecker an Beetkanten zurücknehmen
• Frisch gesetzte Pflanzen weiterhin vor starker Mittagssonne schützen
• Samen trocken ernten und mit Pflanzenname und Jahr beschriften
Bei heißem und trockenem Wetter solltest du größere Pflanz- und Teilungsaktionen verschieben. Im späteren August kannst du robuste Stauden teilen, wenn die Temperaturen sinken und du zuverlässig wässern kannst.
Herbstblüher – jetzt kommen die Zwiebeln in die Erde
Bei Blumenzwiebeln denkst du vermutlich zuerst an Tulpen und Narzissen. Für diese ist noch etwas Zeit. Im August werden dagegen Zwiebeln und Knollen gesetzt, die bereits im Herbst blühen. Dazu gehören:
• Echter Safran
• Herbst-Krokusse
• Herbstzeitlose
• Goldbecher
Setze die Zwiebeln möglichst bald nach dem Kauf ein. Der Boden sollte locker und durchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht. Pflanztiefe und Abstand richten sich nach der jeweiligen Art. Bei der Herbstzeitlosen bitte aufpassen, denn sämtliche Pflanzenteile sind stark giftig. Trage beim Pflanzen Handschuhe und verwechsle die Pflanze nicht mit dem essbaren Echten Safran.
Hecken und Sträucher – den neuen Zuwachs begrenzen
Auch im August sind an Hecken nur schonende Form- und Pflegeschnitte möglich. Starke Rückschnitte, Rodungen und das Auf-den-Stock-Setzen müssen warten. Kontrolliere die Pflanzen vor jedem Schnitt auf bewohnte Nester, denn späte Bruten sind weiterhin möglich.
Im August steht außerdem der zweite Schnitt des Blauregens an. Lange Seitentriebe werden auf etwa fünf bis sieben Blätter eingekürzt. Die kräftigen Haupttriebe, die das Gerüst der Pflanze bilden, bleiben stehen. Kontrolliere auch Rankgitter und Befestigungen anderer Kletterpflanzen. Clematis, Weinreben und Kletterrosen können durch ihr Gewicht und starke Windböen lockere Halterungen aus der Wand ziehen.
Rosen und Kübelpflanzen – bei der Düngung unterscheiden
Öfterblühende Rosen werden weiterhin ausgeputzt. Schneide verwelkte Blüten über einem gut entwickelten Blatt ab. Möchtest du im Herbst Hagebutten haben, lässt du bei geeigneten Sorten einen Teil der Blütenstände stehen. Kranke Blätter mit Sternrußtau, Rosenrost oder anderen auffälligen Flecken sammelst du auf. Auch abgefallenes Laub sollte nicht unter den Pflanzen liegen bleiben. Stark erkrankte Blätter kommen nicht auf den Kompost.
Einjährige Sommerblumen in Kübeln und Kästen können noch immer Dünger erhalten, solange sie kräftig wachsen und blühen. Rosen, Gehölze und überwinternde Kübelpflanzen sollten dagegen spätestens ab Mitte August nicht mehr mit stickstoffreichem Dünger versorgt werden. Neue Triebe könnten sonst bis zum Winter nicht ausreichend ausreifen.
Kübelpflanzen trocknen im Sommer schneller aus als Pflanzen im Beet. Kontrolliere besonders große und dicht durchwurzelte Töpfe regelmäßig. Wasser, das längere Zeit im Untersetzer steht, wird entfernt.
Fuchsien und Geranien kannst du jetzt über Stecklinge vermehren. Schneide gesunde Triebspitzen ab, entferne die unteren Blätter und stecke die Triebe in Anzuchterde. Die Erde wird gleichmäßig feucht gehalten, darf aber nicht nass sein.
Obst und Beeren – ernten, schneiden und Erdbeeren pflanzen
Im Obstgarten wird es im August voll. Je nach Sorte und Region reifen Pflaumen, Mirabellen, Pfirsiche, frühe Äpfel und Birnen, Brombeeren, Heidelbeeren, Herbsthimbeeren und erste Weintrauben. Pflücke regelmäßig und entferne beschädigte Früchte. Fallobst sollte nicht lange unter den Bäumen liegen bleiben. Es zieht Wespen an, kann Krankheiten fördern und sorgt auf Wegen für rutschige Stellen. Gesundes Fallobst kannst du zeitnah verarbeiten.
Äpfel sind pflückreif, wenn sie sich mit einer leichten Drehbewegung vom Ast lösen. Birnen werden je nach Sorte häufig geerntet, bevor sie am Baum vollständig weich werden.
Bei stark tragenden Obstbäumen kontrollierst du weiterhin die Äste. Besonders Pflaumenbäume können unter der Last brechen. Gefährdete Äste werden abgestützt, ohne die Rinde durch schmale Auflagen zu beschädigen.
Abgeerntete Ruten von Sommerhimbeeren schneidest du bodennah heraus. Die jungen Ruten bleiben stehen und werden locker angebunden. Herbsthimbeeren tragen dagegen an den diesjährigen Ruten und werden jetzt nicht zurückgeschnitten.
Neue Erdbeerpflanzen sollten möglichst bis Mitte August ins Beet kommen. So bleibt ihnen genügend Zeit, kräftige Wurzeln für das kommende Jahr zu bilden. Das Herz der Pflanze darf nicht mit Erde bedeckt werden.
Gemüsebeete und Hochbeete – ernten und sofort nachlegen
Tomaten, Gurken, Zucchini, Bohnen, Mangold, Paprika, Auberginen, Salate, Möhren und Rote Bete liefern im August reichlich Ernte. Kontrolliere vor allem Gurken und Zucchini regelmäßig. Bleiben die Früchte zu lange hängen, werden sie groß und die Pflanzen bilden weniger Nachschub.
Tomaten bindest du weiterhin an und entfernst bei Stabtomaten die Geiztriebe. Kranke und stark bodennahe Blätter können weg. Ein radikales Freistellen der Früchte ist dagegen nicht sinnvoll, denn das Laub schützt vor starker Sonne. Gegen Ende August kannst du bei hoch gewachsenen Stabtomaten die Triebspitze entfernen, wenn bereits zahlreiche grüne Früchte vorhanden sind. Späte Blüten haben im Freiland häufig kaum noch genügend Zeit, reife Tomaten hervorzubringen.
Zwiebeln und Knoblauch werden geerntet, sobald das Laub von selbst vergilbt und umknickt. Drücke die Blätter nicht absichtlich auf den Boden. Nach der Ernte lässt du Zwiebeln und Knoblauch an einem trockenen, luftigen Platz nachtrocknen.
Unter Kürbisfrüchte kannst du Bretter, flache Steine oder Stroh legen. So liegen sie nicht direkt auf feuchter Erde und faulen weniger schnell.
Freie Beete bleiben auch im August nicht unbedeckt. Entweder säst und pflanzt du Herbstgemüse oder du bringst eine Gründüngung aus. So trocknet der Boden weniger schnell aus und wird nicht sofort von Beikräutern erobert.
Frühbeet und Gewächshaus – Feuchtigkeit vermeiden
An sonnigen Tagen können im Gewächshaus weiterhin sehr hohe Temperaturen entstehen. Türen, Fenster und Lüftungsklappen werden deshalb morgens geöffnet. Bei starker Sonne bleibt eine Schattierung sinnvoll.
Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen werden laufend geerntet und bei Bedarf nachgebunden. Gelbe, kranke und abgestorbene Blätter entfernst du. Gieße morgens direkt auf die Erde und lüfte anschließend gründlich. Feuchte Nächte und stärkerer Tau erhöhen im Spätsommer das Risiko für Pilzkrankheiten. Tomaten sollten deshalb möglichst trocken bleiben. Entdeckst du braune Flecken an Blättern oder Früchten, entfernst du die betroffenen Pflanzenteile sofort.
Stark erkrankte Kulturen solltest du nicht unnötig lange stehen lassen. Räume sie aus und nutze den frei gewordenen Platz für Herbstsalate, Spinat oder Feldsalat. Das Frühbeet eignet sich im August für geschützte Aussaaten. An warmen Tagen bleibt die Abdeckung geöffnet oder wird weit aufgestellt, damit sich darunter keine Hitze staut.
Aussaat und Voranzucht im August – freie Plätze für den Herbst
Im August geht es vor allem um Kulturen, die schnell wachsen oder im Herbst und Winter geerntet werden. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach Sorte, Region und Wetter. Beachte deshalb zusätzlich die Angaben auf der Saatguttüte. Bei Hitze trocknen feine Saatreihen innerhalb kurzer Zeit aus. Gieße die Fläche vor der Aussaat gründlich und halte die Erde anschließend gleichmäßig feucht. Eine luftdurchlässige Abdeckung kann bis zur Keimung vor dem Austrocknen schützen.
| Drinnen vorziehen | Direkt ins Beet | Pflanzung |
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Bei Kräutern kannst du unter anderem Dill, Kerbel, Kresse, Petersilie und Schnitt-Knoblauch säen. Petersilie keimt langsam und darf während dieser Zeit nicht austrocknen.
Auch bei den Blumen sind weiterhin zweijährige Arten interessant. Anfang August können unter anderem Bartnelken, Fingerhut, Goldlack, Hornveilchen, Stockrosen und Vergissmeinnicht ausgesät werden. Sie bilden in diesem Jahr zunächst Blätter und blühen im kommenden Jahr.
Eine umfangreiche Übersicht findest du in unserem Gartenblog als eigenständige Beiträge zur Gemüse-, Kräuter- und Blumenaussaat im August.
Rasen, Wege und Bewässerung – Schäden nicht verschlimmern
Bei Trockenheit wird der Rasen weiterhin höher gemäht. Ein zu kurzer Schnitt legt den Boden frei und beschleunigt die Austrocknung. Wächst der Rasen wegen Hitze und Wassermangel kaum noch, darf der Mäher stehen bleiben. Wenn du den Rasen bewässerst, dann gründlich. Tägliches kurzes Sprengen hält die Wurzeln nahe an der Oberfläche und macht die Gräser empfindlicher gegenüber Trockenheit.
Gegen Ende August beginnt bei feuchter und nicht mehr zu heißer Witterung eine gute Zeit, um kleinere kahle Stellen auszubessern. Lockere die Erde, verteile Rasensaat und halte die Fläche bis zur Keimung feucht.
Einen ausgetrockneten oder hitzegeschädigten Rasen solltest du nicht vertikutieren. Damit würdest du ihn zusätzlich belasten. Größere Reparaturen können bis in den September warten.
Wege und Fugen werden an kühleren Tagen gepflegt. Nach Starkregen kontrollierst du, ob Erde, Kies oder Mulch auf Wege gespült wurden und ob die Abläufe frei sind.
Pflanzengesundheit – das Wetter entscheidet mit
Im August können trockene Hitze, feuchtwarme Tage und kühlere Nächte kurz hintereinander auftreten. Entsprechend unterschiedlich fallen die Probleme aus. Echter Mehltau zeigt sich häufig bei trockenem und warmem Wetter, andere Pilzkrankheiten breiten sich bei längerer Feuchtigkeit aus. Achte bei deinen Rundgängen besonders auf:
• Weißen Belag auf Zucchini, Gurken, Rosen und Wein
• Gelbe oder braune Blattflecken an Tomaten und Kartoffeln
• Fleckige Gurkenblätter mit Belag auf der Unterseite
• Spinnmilben an Kübelpflanzen, Bohnen, Gurken und Paprika
• Raupen und Eigelege an Kohlpflanzen
• Schnecken in feuchten und dicht bewachsenen Bereichen
• Faulende oder angefressene Früchte
• Sternrußtau und Rosenrost
• Lockere oder beschädigte Kulturschutznetze
Entferne stark befallene Pflanzenteile frühzeitig und halte die Bestände luftig. Gieße möglichst auf den Boden und nicht über die Pflanzen. Nicht jedes fleckige Blatt bedeutet, dass eine Pflanze sofort entsorgt werden muss. Breitet sich eine Krankheit jedoch schnell aus, ist es oft sinnvoller, die Pflanze zu entfernen und den Platz neu zu nutzen.
Teich – Sauerstoff und Wasserstand kontrollieren
Hohe Wassertemperaturen und abgestorbenes Pflanzenmaterial können im August zu Sauerstoffmangel führen. Entferne Fadenalgen, welke Blätter und abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig, ohne den Teich vollständig auszuräumen.
Sinkt der Wasserstand durch Verdunstung, füllst du langsam und in kleinen Mengen nach. Ein harter Wasserstrahl wirbelt den Bodengrund auf und kann Tiere stören. Verschwindet innerhalb kurzer Zeit ungewöhnlich viel Wasser, kontrollierst du Bachläufe, Filter, Schläuche und den Rand der Teichfolie.
Bei Teichen mit Fischen solltest du darauf achten, ob die Tiere ungewöhnlich häufig an der Oberfläche nach Luft schnappen. Dann kann eine zusätzliche Belüftung nötig sein. Füttere bei großer Hitze sparsam, da Futterreste das Wasser zusätzlich belasten.
Gegen Ende August landen erste Blätter von Bäumen und Sträuchern im Wasser. Hole sie mit einem Kescher heraus, bevor sie auf den Grund sinken und dort verrotten.
Tiere im Garten – Wasserstellen sauber halten
Vögel, Igel, Eichhörnchen und Insekten sind auch im August auf erreichbares Wasser angewiesen. Reinige Vogeltränken und flache Wasserschalen regelmäßig und fülle frisches Wasser nach.
In Insektentränken sorgen Steine, Holzstücke oder flache Ränder für sichere Landeplätze. Samenstände von Sonnenblumen, Disteln und anderen Pflanzen dürfen teilweise stehen bleiben. Sie bieten Vögeln später Nahrung.
Auch dichte Stauden, ungemähte Bereiche, Totholz und Laubhaufen bleiben wichtige Verstecke. Kontrolliere Hecken weiterhin vor jedem Schnitt, da sich darin noch späte Bruten befinden können.
Gartenarbeiten für drinnen – Ernte verarbeiten, Samen sortieren
Im August wandert oft mehr aus dem Garten in die Küche, als direkt gegessen werden kann. Tomaten werden zu Soße, Gurken eingelegt, Bohnen eingefroren und Pflaumen zu Kuchen, Mus oder Marmelade verarbeitet. Bereite Gläser, Etiketten und Gefrierbehälter rechtzeitig vor. So bleibt die Ernte nicht tagelang in Körben liegen.
Gesammelte Samen lässt du vollständig trocknen, bevor sie in Tüten oder Behälter kommen. Beschrifte sie mit Pflanzenname, Sorte und Erntejahr. Feucht eingepackte Samen können schimmeln. Zwiebeln und Knoblauch brauchen einen trockenen und luftigen Platz zum Nachtrocknen. Kartoffeln werden dunkel gelagert. Beschädigte oder faulende Exemplare sortierst du sofort aus.
Was sonst noch zu tun ist
Einige Arbeiten laufen im August nebenher, sollten aber nicht vergessen werden:
• Kompost bei Trockenheit leicht feucht halten
• Regentonnen abdecken und mit Ausstiegshilfen sichern
• Stützen und Bindungen nach Gewittern kontrollieren
• Fallobst und überreife Früchte regelmäßig aufsammeln
• Kulturschutznetze straff und lückenlos befestigen
• Urlaubsbewässerung rechtzeitig organisieren
• Samen nur von gesunden Pflanzen sammeln
• Zwiebeln und Knoblauch trocken nachreifen lassen
• Hagel- und Sturmschäden sauber entfernen
• Erntekörbe, Messer und Schalen griffbereit halten
• Leer gewordene Kübel für die Herbstbepflanzung vorbereiten
• Abflüsse und Regenrinnen von Pflanzenresten befreien
• Das Wetter im Auge behalten und lose Gegenstände vor Unwettern sichern
August-To-do-Liste im Überblick
Was kann im August erledigt werden – hier bekommst du noch einmal alles auf einen Blick:
| Ziergarten |
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| Gehölze und Gräser |
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| Rosen und Kübel |
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| Obst und Beeren |
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| Gemüse und Hochbeet |
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| Frühbeet und Gewächshaus |
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| Rasen und Wege |
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| Pflanzengesundheit |
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| Teich |
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| Tiere im Garten |
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| Schuppen und Material |
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| Sonstiges |
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Im August wirst du vermutlich häufiger mit Erntekorb und Gießkanne als mit dem Spaten durch den Garten laufen. Vieles lässt sich bei einem kurzen Rundgang erledigen: Tomaten pflücken, die nächste Zucchini rechtzeitig entdecken, ein paar Kübel kontrollieren und Verblühtes abschneiden. Danach kannst du dir wieder einen Platz im Schatten suchen und ausprobieren, was der Garten heute für dich bereithält.




