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Sichtschutz ohne Bretterwand – diese 10 Kletterpflanzen wirst du lieben

Ein lauschiges Plätzchen im Garten, ohne dabei ständig den neugierigen Blicken der Nachbarn ausgesetzt zu sein – dafür werden gerne Zäune, Sichtschutzwände oder Bambusmatten aufgestellt. Es geht allerdings…

Dicht bewachsenes Rankgitter mit verschiedenen blühenden Kletterpflanzen als natürlicher Sichtschutz an einem gemütlichen, leicht verwilderten Sitzplatz im Garten.

Ein lauschiges Plätzchen im Garten, ohne dabei ständig den neugierigen Blicken der Nachbarn ausgesetzt zu sein – dafür werden gerne Zäune, Sichtschutzwände oder Bambusmatten aufgestellt. Es geht allerdings auch grüner. Kletterpflanzen bieten einen natürlichen Sichtschutz, sehen dabei gut aus und sind obendrein wertvoll für das Ökosystem.

Wir haben zehn beliebte Kletterpflanzen zusammengestellt, die auch deinen Garten bereichern können. Manche wachsen besonders schnell, andere bleiben über viele Jahre erhalten, einige sind immergrün und wieder andere müssen jedes Jahr neu ausgesät werden. Du hast also die freie Auswahl.

Gemeiner Efeu – der Klassiker

  • Botanischer Name: Hedera helix
  • Alternative Namen: Efeu, Immergrün, Mauer-Efeu
  • Familie: Araliengewächse
  • Herkunft: Europa, Westasien, Nordafrika
  • Arten: 12
  • Wuchshöhe: bis zu 30 Meter an Fassaden oder Bäumen
  • Wuchsbreite: stark ausladend, mehrere Meter möglich
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 200 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: September bis Oktober
  • Lebensdauer: sehr langlebig, mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte
  • Winterhärte: sehr winterhart

Der Gemeine Efeu bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Platz. Er kommt zwar auch mit Sonne zurecht, braucht dort aber entsprechend mehr Wasser. Der Boden sollte humos und nährstoffreich sein.

Als Jungpflanze solltest du den Efeu regelmäßig gießen. Später benötigt er nur noch während längerer Trockenphasen zusätzliches Wasser. Düngen ist in der Regel nicht nötig. Du kannst ihm im Frühling oder Sommer aber etwas organischen oder mineralischen Volldünger geben.

Efeu ist sehr schnittverträglich. Ein Formschnitt ist im Frühling und Sommer möglich, bei Bedarf kannst du die Pflanze auch kräftiger zurückschneiden. Die Vermehrung gelingt unkompliziert über Stecklinge, die du im Frühling oder Sommer bewurzeln lassen kannst.

Krankheiten und Schädlinge machen dem Efeu normalerweise wenig aus. Sehr selten können Efeurost oder Blattfleckenkrankheiten auftreten, bleiben meist aber unproblematisch. Auch Spinnmilben, Schildläuse oder Blattläuse werden dem Efeu vor allem dann gefährlich, wenn die Pflanze bereits geschwächt ist.

Dank seiner Haftwurzeln eignet sich der Gemeine Efeu ideal als immergrüner und dauerhafter Sichtschutz an Zäunen, Rankgittern und Pergolen.

Clematis – das Blütenwunder

  • Botanischer Name: Clematis
  • Alternativer Name: Waldrebe
  • Familie: Hahnenfußgewächse
  • Herkunft: Europa, Asien, Nordamerika
  • Arten: etwa 300
  • Wuchshöhe: bis zu 10 Meter
  • Wuchsbreite: zwischen 1 und 3 Metern
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 150 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: je nach Art und Sorte von April bis Oktober
  • Lebensdauer: langlebig, oft mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: in der Regel winterhart, abhängig von Art und Sorte

Waldreben benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Viele Sorten mögen den Kopf in der Sonne und die Füße im Schatten. Der Wurzelbereich sollte deshalb beschattet sein. An sonnigen Standorten kannst du dafür Steine oder eine niedrige Bepflanzung verwenden.

Der Boden sollte humos, nährstoffreich, locker und durchlässig sein. Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden. Gieße regelmäßig und halte die Erde besonders während der Wachstumsphase gleichmäßig feucht.

Gedüngt wird im Frühling und Sommer alle vier bis sechs Wochen mit Kompost oder einem Volldünger. Beim Schnitt kommt es auf die jeweilige Schnittgruppe an. Gruppe 1 benötigt keinen regelmäßigen Rückschnitt, Gruppe 2 wird leicht und Gruppe 3 kräftig zurückgeschnitten.

Vermehren kannst du die Clematis über Stecklinge, Teilung oder Absenker. Auch eine Aussaat ist möglich, allerdings deutlich aufwendiger.

Zu den bekanntesten Krankheiten gehört die gefürchtete Clematiswelke. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, bei der vor allem großblütige Hybriden plötzlich zu welken beginnen. Mehltau sieht ebenfalls unschön aus, bleibt meist aber ungefährlich. Außerdem können sich Blattläuse und besonders Schnecken an der Clematis zu schaffen machen.

Clematis wächst gut an Pergolen, Rosenbögen und Zäunen. Mit Drahtseilen oder Spalieren kannst du die Kletterpflanze gezielt in die gewünschte Richtung leiten.

Wilder Wein – der Farbenspieler

  • Botanischer Name: Parthenocissus
  • Alternativer Name: Jungfernrebe
  • Familie: Weinrebengewächse
  • Herkunft: Nordamerika, Ostasien
  • Arten: etwa 10
  • Wuchshöhe: bis zu 20 Meter an Wänden oder Bäumen
  • Wuchsbreite: mehrere Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 200 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Lebensdauer: langlebig, mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: sehr winterhart

Wähle für deinen Wilden Wein einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Je mehr Sonne die Pflanze bekommt, desto intensiver fällt ihre Herbstfärbung aus.

An den Boden stellt Wilder Wein keine besonderen Ansprüche. Er wächst in fast allen Gartenböden. Jungpflanzen solltest du regelmäßig gießen. Später benötigt die Pflanze nur noch während längerer Trockenperioden zusätzliches Wasser. Eine Düngung ist normalerweise nicht erforderlich.

Da Wilder Wein sehr schnittverträglich ist, kannst du ihn im Sommer oder Winter gut in Form bringen und bei Bedarf auch stärker einkürzen. Vermehrt wird die Pflanze über Stecklinge, Absenker oder Samen.

Krankheiten sind beim robusten Wilden Wein kaum ein Problem. Auch Schädlinge treten nur selten auf. Blattläuse, Spinnmilben oder Raupen richten in der Regel keinen größeren Schaden an.

Wilder Wein haftet mit seinen Haftscheiben selbstständig an Mauern und Wänden. Er kann aber auch zur schnellen Begrünung von Zäunen, Pergolen und Sichtschutzwänden verwendet werden. Besonders eindrucksvoll ist seine intensive Herbstfärbung.

Immergrünes Geißblatt – der Duftspezialist

  • Botanischer Name: Lonicera henryi
  • Alternative Namen: Henrys Geißblatt, Immergrüne Heckenkirsche
  • Familie: Geißblattgewächse
  • Herkunft: Zentral- und Westchina
  • Arten: etwa 180
  • Wuchshöhe: 4 bis 6 Meter
  • Wuchsbreite: 2 bis 3 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 100 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Juni bis August
  • Lebensdauer: langlebig, oft mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: winterhart, bei sehr strengen Wintern sind leichte Frostschäden möglich

Das Immergrüne Geißblatt liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und durchlässig sein.

Gieße die Kletterpflanze regelmäßig, besonders während längerer Trockenperioden. Vollständig austrocknen sollte sie auf keinen Fall. Gedüngt wird im Frühling und Sommer alle vier bis sechs Wochen mit Kompost oder einem Volldünger.

Das Geißblatt ist gut schnittverträglich und kann im Frühling verjüngt werden. Ein leichter Rückschnitt ist auch nach der Blüte möglich. Vermehren kannst du die Pflanze über Stecklinge oder Absenker.

Gelegentlich treten Mehltau oder Blattfleckenkrankheiten auf, die der Pflanze meist nicht ernsthaft schaden. Vor allem bei Trockenheit können sich Blattläuse oder Spinnmilben zeigen. Auch sie bereiten dem robusten Geißblatt normalerweise keine größeren Probleme.

Das Immergrüne Geißblatt eignet sich hervorragend für Zäune, Pergolen und Rankgitter. Es bietet im Sommerhalbjahr einen dichten Sichtschutz und bleibt auch während des Winters grün.

Kletterrose – die Blütenkönigin

  • Botanischer Name: Rosa
  • Familie: Rosengewächse
  • Herkunft: Europa, Asien
  • Arten: über 100 Wildarten
  • Wuchshöhe: 2 bis 10 Meter
  • Wuchsbreite: 1 bis 3 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 100 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: je nach Sorte von Juni bis Oktober
  • Lebensdauer: langlebig, bis zu 30 Jahre
  • Winterhärte: winterhart, empfindliche Sorten benötigen Frostschutz

Die Kletterrose bevorzugt einen sonnigen und luftigen Standort. Der Boden sollte humos, tiefgründig, nährstoffreich und durchlässig sein.

Halte die Erde gleichmäßig feucht und vergiss das Gießen besonders während längerer Trockenperioden nicht. Vom Frühling bis in den Sommer hinein solltest du regelmäßig Kompost oder Rosendünger geben.

Einmalblühende Kletterrosen werden im Sommer nach der Blüte geschnitten, öfterblühende Sorten im Frühling. Alle paar Jahre solltest du die Pflanze zusätzlich auslichten. Vermehrt werden Rosen über Stecklinge, Absenker oder durch Veredelung.

Bei Rosen treten häufig Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost auf. Zu den möglichen Schädlingen gehören Blattläuse, Rosenzikaden und Spinnmilben.

Kletterrosen wirken besonders schön an Pergolen, Rosenbögen, Spalieren und Zäunen. Sie bieten im Sommer einen romantischen und blütenreichen Sichtschutz. In Kombination mit anderen Kletterpflanzen wie der Clematis kann die Begrünung noch dichter ausfallen.

Baumwürger – der Kraftprotz

  • Botanischer Name: Celastrus
  • Alternativer Name: Kletterspindel
  • Familie: Spindelbaumgewächse
  • Herkunft: Asien, Nordamerika
  • Arten: etwa 30
  • Wuchshöhe: 6 bis 12 Meter
  • Wuchsbreite: 3 bis 6 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 200 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Lebensdauer: langlebig, mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: sehr winterhart

Der Baumwürger bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Je sonniger er steht, desto mehr gelbe bis orangefarbene Fruchtkapseln kann er bilden.

Das Substrat sollte nährstoffreich, humos und durchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht. Als Jungpflanze solltest du den Baumwürger regelmäßig gießen. Später kommt er auch mit zeitweiser Trockenheit gut zurecht.

Im Frühjahr kannst du Kompost oder einen organischen Dünger geben. Das ist vollkommen ausreichend. Auch ohne zusätzliche Düngung wächst der Baumwürger meist kräftig.

Da die Pflanze extrem wuchern kann, ist ein regelmäßiger Rückschnitt nötig. Vermehren kannst du sie über Samen, Stecklinge oder Absenker.

Der Baumwürger ist ausgesprochen robust, Krankheiten kommen daher kaum vor. Gelegentlich können Blattläuse oder Raupen auftreten, die normalerweise keine bleibenden Schäden verursachen.

Die Pflanze eignet sich zur schnellen Begrünung großer Pergolen, Rankgerüste und stabiler Zäune. Sie kann ganze Laubengänge oder Sichtschutzwände überwuchern. Schwache Rankhilfen sind für diesen Kraftprotz allerdings keine gute Idee.

Schlingknöterich – der Turbo

  • Botanischer Name: Fallopia baldschuanica
  • Alternative Namen: Kletterknöterich, Baldschuan-Knöterich
  • Familie: Knöterichgewächse
  • Herkunft: Zentralasien
  • Arten: etwa 15
  • Wuchshöhe: 10 bis 15 Meter
  • Wuchsbreite: 3 bis 6 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 400 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Juli bis Oktober
  • Lebensdauer: langlebig, mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: sehr winterhart

Der Schlingknöterich bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein Platz in voller Sonne fördert die Blütenfülle.

Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher und durchlässiger Boden. Während der Anwachsphase solltest du regelmäßig gießen, später nur noch bei längerer Trockenheit.

Eine Düngung ist grundsätzlich nicht nötig. Im Frühling kannst du der Pflanze etwas Kompost geben. Da Schlingknöterich sehr schnittverträglich ist, solltest du ihn im Frühling kräftig zurückschneiden, damit er nicht den halben Garten übernimmt. Auch ein Auslichten ist bei Bedarf problemlos möglich.

Vermehren kannst du die Pflanze über Stecklinge oder Absenker. Auch eine Aussaat ist möglich.

Der robuste Schlingknöterich wird nur selten von Krankheiten befallen. Mehltau oder Blattfleckenkrankheiten richten normalerweise keinen größeren Schaden an. Auch Blattläuse und Spinnmilben sind meist zu vernachlässigen.

Schlingknöterich sorgt für eine blitzschnelle Begrünung großer Zäune, Pergolen und freistehender Sichtschutzwände. Wegen seines starken Wuchses benötigt er allerdings ein sehr stabiles Rankgerüst.

Kletterhortensie – die Schattenschönheit

  • Botanischer Name: Hydrangea petiolaris
  • Alternative Namen: Haftwurz-Hortensie, Rankende Hortensie
  • Familie: Hortensiengewächse
  • Herkunft: Japan, Korea, Sachalin
  • Arten: etwa 70
  • Wuchshöhe: 8 bis 12 Meter
  • Wuchsbreite: 3 bis 5 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 50 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Lebensdauer: sehr langlebig, mehrere Jahrzehnte
  • Winterhärte: sehr winterhart

Die Kletterhortensie bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Standort. Der Boden sollte humos, durchlässig und leicht sauer bis neutral sein.

Gieße gleichmäßig, achte aber darauf, dass keine Staunässe entsteht. Im Frühling kannst du Kompost oder Hortensiendünger geben. Dünge allerdings nur mäßig, da auch die Kletterhortensie keine Überfütterung braucht.

Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Nach der Blüte kannst du die Pflanze etwas auslichten oder bei Bedarf kürzen. Im Spätwinter ist außerdem ein Verjüngungsschnitt möglich.

Vermehrt wird die Kletterhortensie über Absenker oder Stecklinge.

Bei einem zu kalkhaltigen Boden kann Blattchlorose auftreten. Selten zeigt sich außerdem Mehltau. Blattläuse richten meist kaum Schäden an, bei Jungpflanzen solltest du allerdings auf Schnecken achten.

Die Kletterhortensie haftet selbstständig an schattigen Mauern und Wänden. Sie kann aber auch an Pergolen, Zäunen und Rankgittern verwendet werden. Im Sommer bietet sie einen dichten und natürlichen Sichtschutz.

Blaue Passionsblume – die Exotin

  • Botanischer Name: Passiflora caerulea
  • Alternativer Name: Blaue Passiflora
  • Familie: Passionsblumengewächse
  • Herkunft: Südamerika
  • Arten: etwa 500
  • Wuchshöhe: 3 bis 6 Meter
  • Wuchsbreite: 2 bis 4 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: bis zu 200 Zentimeter pro Jahr
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Lebensdauer: mehrjährig, bei guter Pflege langlebig
  • Winterhärte: nur bedingt winterhart, Frostschutz oder frostfreie Überwinterung nötig

Die Blaue Passionsblume liebt einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Sie benötigt einen humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden.

Gieße regelmäßig und halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne dass Staunässe entsteht. Gedüngt wird vom Frühling bis zum Spätsommer etwa alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger.

Im Frühjahr kannst du die Passionsblume zurückschneiden, um ihren Wuchs zu kontrollieren und die Blütenbildung zu fördern. Vermehrt wird sie über Stecklinge oder Samen.

Hin und wieder kann es zu Wurzelfäule kommen, die durch Staunässe verursacht wird. An einem zu feuchten Standort können außerdem Blattfleckenkrankheiten auftreten. Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen sind ebenfalls möglich, gefährden eine gesunde Pflanze aber meist nicht ernsthaft.

Die Blaue Passionsblume eignet sich gut als Sichtschutz an Rankgittern. Sie kann auch im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon wachsen und sorgt während der Blütezeit für einen exotischen Blickfang.

Prunkwinde – die Himmelsblume

  • Botanischer Name: Ipomoea tricolor
  • Alternative Namen: Morning Glory, Trichterwinde
  • Familie: Windengewächse
  • Herkunft: Mittel- und Südamerika
  • Arten: über 500
  • Wuchshöhe: 2 bis 4 Meter
  • Wuchsbreite: 1 bis 2 Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: im Sommer bis zu 10 Zentimeter pro Tag
  • Blütezeit: Juni bis Oktober
  • Lebensdauer: einjährig
  • Winterhärte: nicht winterhart

Wähle für die Prunkwinde einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Die Erde sollte locker, humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein.

Gieße regelmäßig und halte den Boden gleichmäßig feucht. Staunässe solltest du dabei vermeiden. Während der Wachstums- und Blütephase kannst du alle ein bis zwei Wochen einen schwach dosierten Flüssigdünger geben.

Ein Rückschnitt ist bei der einjährigen Pflanze normalerweise nicht nötig. Vermehrt wird die Prunkwinde durch Aussaat im Frühling.

Die Pflanze ist anfällig für Mehltau, besonders bei feuchtwarmer Witterung. Als Schädlinge können Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen auftreten.

Der einjährige Kletterer eignet sich hervorragend für Rankgitter, Pergolen und Balkongeländer. Er wächst besonders schnell und kann bereits nach wenigen Wochen einen dichten Sichtschutz bilden.

H
Redaktion Garten

Als Kind weiß man immer ganz genau, was man später mal werden will – war bei mir nicht anders. Allerdings wurde ich dann weder Schornsteinfeger, noch Astrologe und auch kein Zahnarzt. Stattdessen landete ich als Moderator beim Radio und als Redakteur beim TV. Der Schritt ins Internet war dann nicht mehr weit – so habe ich mich 2008 als Redakteur und Texter selbstständig gemacht. Zu den flinken Fingern gesellte sich noch der Grüne Daumen – Beruf und Leidenschaft lagen nah zusammen. Ich landete schließlich bei Caipi und verbinde nun meine Erfahrungen als Texter und Hobbygärtner. Von meinem Arbeitsplatz aus sehe ich direkt in meinen Garten, was kann es Schöneres geben?

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