Rosen gehören einfach dazu, denn ein Garten ohne Rosen wirkt irgendwie nicht vollständig. Weltweit gibt es mehr als 30.000 Sorten, die je nach Wuchsform, Blütentyp und Verwendung in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden. Dazu gehören beispielsweise Edelrosen, Strauchrosen, Englische Rosen und natürlich Kletterrosen. Wir haben zehn tolle Rosensorten für dich zusammengestellt, die zu den beliebtesten überhaupt gehören.
Gräfin Diana – edel und anmutig
Die Edelrose „Gräfin Diana“ ist eine moderne, öfterblühende Sorte mit stark gefüllten, purpurvioletten Blüten und einer guten Blattgesundheit. Damit ist sie ideal für sonnige Beete und hochwertige Rosenpflanzungen.
- Rosengruppe: Edelrose
- Züchter: W. Kordes’ Söhne (Deutschland)
- Einführung: 2012
- Farbe: Tiefes Purpurviolett bis samtiges Dunkelrot
- Duft: Intensiv, edel, mit orientalischer Note
- Wuchsform: Aufrecht, buschig
- Wuchshöhe: 80 bis 120 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Stark gefüllt, klassische Edelrosenform
Die „Gräfin Diana“ mag es – wie die meisten Rosen – gerne sonnig, kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Gib ihr täglich etwa fünf Sonnenstunden, dann ist sie zufrieden. Der Standort sollte außerdem warm und geschützt sein, idealerweise in Hausnähe oder vor einer Mauer. Gleichzeitig ist eine gute Luftzirkulation wichtig, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
Die Erde sollte humos, locker, tiefgründig und durchlässig sein. Staunässe verträgt die Rose überhaupt nicht. Ein nährstoffreicher Boden, den du mit Kompost oder Rosenerde verbessern kannst, bietet gute Voraussetzungen.
Pflegehinweise:
- Gieße in Trockenperioden regelmäßig, vor allem während heißer Sommerwochen und bei Neupflanzungen. Gib das Wasser immer direkt an den Boden und nicht über die Blätter.
- Im Frühling bekommt die Rose eine Grunddüngung mit Rosendünger oder einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen oder Kompost. Nach der ersten Blüte kannst du mit einer zweiten Düngergabe die Nachblüte unterstützen. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Schneide die Rose im Frühling auf drei bis fünf kräftige Triebe und eine Höhe von etwa 30 Zentimetern zurück. Entferne Verblühtes regelmäßig. Im Herbst wird nur leicht ausgelichtet.
- Rindenhumus oder Kompost hilft dabei, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.
- Bei starkem Frost solltest du die Rose mit Erde anhäufeln.
Black Baccara – geheimnisvoll und extravagant
Die Edelrose „Black Baccara“ begeistert mit ihren samtig dunkelroten bis fast schwarzen Blüten und ihrer eleganten Wuchsform. Sie bevorzugt sonnige, geschützte Lagen und besitzt eine mittlere Blattgesundheit.
- Rosengruppe: Edelrose
- Züchter: Meilland (Frankreich)
- Einführung: 2000
- Farbe: Tiefdunkles, samtiges Rot bis fast Schwarz
- Duft: Schwach bis kaum wahrnehmbar
- Wuchsform: Aufrecht, kompakt
- Wuchshöhe: 80 bis 100 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Edelrosenform, stark gefüllt
„Black Baccara“ braucht einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Sonnenstunden täglich. Warm und geschützt vor starken Winden sollte es ebenfalls sein. Eine lockere Pflanzung mit guter Luftzirkulation hilft dabei, Pilzkrankheiten vorzubeugen.
Der Boden sollte tiefgründig, humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Staunässe musst du unbedingt vermeiden, da sonst Wurzelfäule droht.
Pflegehinweise:
- Gieße besonders bei Hitze und während längerer Trockenphasen regelmäßig. Auch hier gilt: Wasser direkt an den Boden und nicht über das Laub geben.
- Im Frühling, sobald die Rose austreibt, bekommt sie Rosendünger. Die zweite Gabe folgt im Juni oder Juli, um die Blühfreude zu fördern. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Der Frühjahrsschnitt erfolgt im März oder April auf drei bis fünf Augen. Verblühtes solltest du regelmäßig abschneiden, damit neue Blüten nachkommen können. Im Herbst genügt ein leichtes Auslichten.
- Kompost oder Rindenhumus als Mulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
- Ein Winterschutz mit Erde oder Tannenzweigen ist empfehlenswert.
- Achte auf eine gute Luftzirkulation, um Mehltau und Sternrußtau vorzubeugen.
Novalis – romantisch und verträumt
Die Beetrose „Novalis“ ist eine öfterblühende Romantikrose mit lavendelfarbenen, stark gefüllten Blüten und einer ausgezeichneten Blattgesundheit. Besonders gut macht sie sich in eigenen Rosenbeeten und in Gruppenpflanzungen.
- Rosengruppe: Beetrose
- Züchter: W. Kordes’ Söhne (Deutschland)
- Einführung: 2010
- Farbe: Lavendel- und fliederfarben
- Duft: Leicht süßlich, angenehm
- Wuchsform: Buschig, kompakt, harmonisch
- Wuchshöhe: 70 bis 100 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Stark gefüllt, nostalgisch anmutend
Sonnig bis halbschattig – an diesen Standorten fühlt sich „Novalis“ besonders wohl. Etwa fünf Sonnenstunden pro Tag sollten es sein. Sie steht gerne offen, aber windgeschützt. Eine gute Belüftung hilft auch hier, Krankheiten vorzubeugen.
Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch. Kompost und Rosenerde fördern das Wachstum und die Blühfreude. Staunässe solltest du unbedingt vermeiden.
Pflegehinweise:
- Gieße während Trockenperioden regelmäßig, aber nicht über das Laub.
- Im Frühling, wenn der Austrieb beginnt, bekommt die Rose die erste Düngergabe. Ende Juni folgt die zweite, besonders bei öfterblühenden Sorten. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Ab März kannst du den Frühjahrsschnitt durchführen und die Rose auf vier bis sechs kräftige Triebe sowie eine Höhe von etwa 30 Zentimetern zurückschneiden. Entferne Verblühtes regelmäßig, um neue Blüten anzuregen. Im Herbst ist ein leichter Formschnitt möglich.
- Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus schützt den Boden vor Austrocknung und unterdrückt Unkraut.
- In rauen Lagen kannst du die Rose mit angehäufelter Erde oder einer Abdeckung vor Frost schützen.
Pomponella – verspielt und charmant
Die Märchenrose „Pomponella“ bringt mit ihren kugeligen, kräftig rosafarbenen Blüten eine ordentliche Portion Nostalgie in deinen Garten. Dazu kommen eine kompakte Wuchsform und eine sehr gute Blattgesundheit.
- Rosengruppe: Beetrose
- Züchter: W. Kordes’ Söhne (Deutschland)
- Einführung: 2005
- Farbe: Kräftiges Pink bis leuchtendes Rosa
- Duft: Leicht bis mittel, angenehm fruchtig
- Wuchsform: Kompakt, aufrecht, buschig
- Wuchshöhe: 60 bis 100 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
Blütenform: Kugelig, stark gefüllt, nostalgisch an Miniaturrosen erinnernd
„Pomponella“ steht gerne vollsonnig bis halbschattig und bevorzugt offene Lagen mit guter Luftzirkulation. In rauen Gegenden ist etwas Windschutz von Vorteil.
Der Boden sollte locker, tiefgründig und humos sein. Der Nährstoffbedarf ist hoch, weshalb Kompost und organische Dünger gut geeignet sind. Eine gute Drainage ist besonders wichtig.
Pflegehinweise:
- Gieße während Trockenperioden regelmäßig, besonders während der Blüte. Das Wasser gehört direkt an den Boden und nicht über die Blätter, da dauerhaft feuchtes Laub Pilzkrankheiten begünstigen kann.
- Im Frühling bekommt die Rose beim Austrieb Rosendünger oder Kompost. Im Sommer folgt eine zweite Düngung, um die Nachblüte zu fördern. Ab August stellst du die Düngung ein.
- Schneide die Rose im Frühling auf vier bis fünf kräftige Triebe zurück. Entferne Verblühtes regelmäßig, damit sie bis in den Herbst neue Blüten bildet. Vor dem Winter wird nicht mehr kräftig geschnitten, höchstens leicht ausgelichtet.
- Mulche mit Kompost oder Rindenhumus, um den Boden zu verbessern und die Feuchtigkeit länger zu halten.
- In rauen Gegenden ist ein leichter Winterschutz mit angehäufelter Erde empfehlenswert.
Westerland – leuchtend und temperamentvoll
Die Strauchrose „Westerland“ fällt mit ihren leuchtend orangefarbenen, duftenden Blüten sofort ins Auge. Sie wächst kräftig, ist robust, frosthart und besitzt eine gute Blattgesundheit.
- Rosengruppe: Strauchrose, Kletterrose je nach Schnitt
- Züchter: W. Kordes’ Söhne (Deutschland)
- Einführung: 1969
- Farbe: Leuchtendes Orange bis Kupferorange, häufig mit rosafarbenem Schimmer
- Duft: Intensiv, fruchtig-würzig
- Wuchsform: Kräftig, aufrecht, locker verzweigt
- Wuchshöhe: 120 bis 200 Zentimeter als Strauch, bis 250 Zentimeter als Kletterrose
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Halbgefüllt bis gefüllt, locker, leicht nostalgisch
An einem vollsonnigen Standort entwickelt „Westerland“ besonders viele Blüten und einen intensiven Duft. Du kannst sie solitär pflanzen, vor eine Mauer setzen oder ihr ein Spalier geben.
Der Standort sollte luftig sein. Da die Rose gut mit Wind zurechtkommt, braucht sie keinen besonders geschützten Platz. Der Boden sollte tiefgründig, humos und leicht lehmig sein. Ihr Nährstoffbedarf ist hoch, weshalb regelmäßige Kompostgaben oder Rosendünger sinnvoll sind. Staunässe verträgt auch „Westerland“ nicht.
Pflegehinweise:
- Gieße regelmäßig, besonders während heißer Perioden. Das Laub sollte dabei möglichst trocken bleiben.
- Zur Startdüngung im Frühling eignen sich Rosendünger oder Kompost. Für eine lange Blüte bis in den Herbst folgt ab Juni eine zweite Düngergabe. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Möchtest du „Westerland“ als Strauchrose ziehen, kürzt du die Triebe im Frühling um etwa ein Drittel ein. Soll sie klettern, werden nur die Seitentriebe gekürzt. Die Haupttriebe bleiben erhalten und werden angebunden. Verblühtes solltest du regelmäßig entfernen. Im Herbst erfolgt kein Rückschnitt.
- Mulchen mit Kompost oder Rindenhumus verbessert den Boden und hält Unkraut in Schach.
- Nur in rauen Lagen ist ein Winterschutz durch leichtes Anhäufeln oder Abdecken nötig.
New Dawn – zart und hoffnungsvoll
Die Kletterrose „New Dawn“ ist eine bewährte, öfterblühende Sorte mit zartrosa Blüten und überhängendem Wuchs. Sie blüht auch an halbschattigen Standorten zuverlässig und besitzt eine gute Blattgesundheit.
- Rosengruppe: Kletterrose
- Züchter: Somerset Rose Nursery (USA)
- Einführung: 1930
- Farbe: Zartrosa, leicht silbrig glänzend, später aufhellend
- Duft: Leicht bis mittel, frisch, angenehm
- Wuchsform: Kletternd, überhängend, stark wachsend
- Wuchshöhe: 250 bis 400 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Locker gefüllt, schalenförmig, romantisch
„New Dawn“ blüht besonders schön an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Auch lichter Schatten wird vertragen. Ideal ist die Rose für Pergolen, Spaliere, Hauswände und Rosenbögen.
Ein Windschutz ist nicht zwingend nötig. Der Boden sollte locker, tiefgründig und nährstoffreich sein. Achte außerdem auf eine gute Drainage. Kompost und anderes organisches Material verbessern den Boden und fördern das Wachstum.
Pflegehinweise:
- Gieße in der Anwachsphase und während längerer Trockenperioden regelmäßig. Wasser sollte nicht über die Blätter gegeben werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- Im Frühling beim ersten Austrieb bekommt die Rose organischen oder mineralischen Rosendünger. Eine zweite Gabe im Juni unterstützt eine lange Blüte. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Entferne im Frühling alte und erfrorene Triebe. Die Haupttriebe werden nicht eingekürzt, da sie die Kletterstruktur bilden. Seitentriebe kannst du auf drei bis fünf Augen zurückschneiden. Verblühtes solltest du regelmäßig entfernen, um die Nachblüte zu fördern.
- Eine stabile Rankhilfe ist für diese Kletterrose unbedingt erforderlich.
- Mulche mit Kompost, um den Boden zu verbessern und die Feuchtigkeit länger zu halten.
- In rauen Lagen ist ein Winterschutz sinnvoll.
Jacques Cartier – nostalgisch und würdevoll
Die historische Rose „Jacques Cartier“ begeistert mit stark duftenden, altrosafarbenen Blüten in klassischer Rosettenform. Sie wächst kompakt und buschig und besitzt bei einem geeigneten Standort eine solide Blattgesundheit.
- Rosengruppe: Historische Rose
- Züchter: vermutlich Jean Desprez (Frankreich)
- Einführung: etwa 1868
- Farbe: Zartrosa bis Altrosa, häufig mit silbrigem Schimmer
- Duft: Intensiv, süßlich, klassischer Rosenduft
- Wuchsform: Buschig, kompakt, harmonisch rund
- Wuchshöhe: 100 bis 120 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Stark gefüllt, rosettenartig, nostalgisch
In voller Sonne blüht „Jacques Cartier“ besonders schön, die Rose verträgt aber auch halbschattige Standorte. Der Platz sollte vor Dauerregen geschützt sein und eine gute Luftzirkulation bieten.
Die Sorte passt hervorragend in Rosenbeete, kleinere Hecken, Bauerngärten und Duftgärten. Der Boden sollte locker, tiefgründig und humos sein. Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden.
Pflegehinweise:
- Gieße besonders im Sommer und während längerer Trockenperioden ausreichend. Das Wasser wird direkt an den Boden gegeben. Staunässe solltest du vermeiden.
- Im Frühling beim Austrieb bekommt die Rose Rosendünger oder Kompost, im Juni folgt eine zweite Düngung. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Schneide die Rose im Frühling, also im März oder April, auf drei bis fünf kräftige Triebe und eine Höhe von etwa 40 Zentimetern zurück. Regelmäßiges Entfernen verwelkter Blüten fördert die Nachblüte. Im Herbst erfolgt kein kräftiger Rückschnitt mehr, ein leichtes Auslichten genügt.
- Gegen Austrocknung hilft eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus.
- In rauen Lagen kann ein Winterschutz durch Anhäufeln sinnvoll sein.
Rosa rugosa – robust und naturverbunden
Die Wildrose „Rosa rugosa“ ist ausgesprochen robust und pflegeleicht. Sie besitzt purpurrosafarbene Einzelblüten, dekorative Hagebutten und eine ausgezeichnete Blattgesundheit. Damit eignet sie sich besonders gut für naturnahe Pflanzungen.
- Rosengruppe: Wildrose
- Herkunft: Nordostasien, Japan, Korea, China und Russland
- Einführung: in Europa etwa Mitte des 18. Jahrhunderts
- Farbe: Leuchtendes Purpurrosa bis Magenta, auch in Weiß oder Hellrosa erhältlich
- Duft: Mittel bis stark, würzige Note, typischer Rosenduft
- Wuchsform: Buschig breit, sehr ausladend, stark ausläuferbildend
- Wuchshöhe: 120 bis 180 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis September
- Blütenform: Einfach bis halbgefüllt, fünf bis zehn Blütenblätter
„Rosa rugosa“ steht gerne sonnig bis halbschattig. Ansonsten ist sie ziemlich hart im Nehmen: Wind macht ihr wenig aus und auch beim Boden zeigt sie sich anspruchslos. Sie wächst auf beinahe allen Böden, sogar in sandiger und nährstoffarmer Erde.
Außerdem ist sie trockenheitsverträglich, sehr winterhart und sturmfest. Da sie starke Ausläufer bildet, solltest du eine Wurzelsperre einsetzen, wenn du ihre Ausbreitung begrenzen möchtest. Ökologisch ist die Rose besonders wertvoll, da sie Bienen und Vögeln Nahrung und Schutz bietet.
Pflegehinweise:
- Da die Rose gut mit Trockenheit zurechtkommt, musst du sie normalerweise nicht zusätzlich gießen. Nur bei Neupflanzungen und während extrem langer Trockenperioden solltest du Wasser geben.
- Auch beim Düngen ist sie genügsam und benötigt kaum zusätzliche Nährstoffe. Bei Bedarf kannst du im Frühling etwas Kompost oder organischen Dünger einarbeiten.
- Zur Verjüngung oder Eindämmung kannst du die Rose im März zurückschneiden. Auch ein kräftiger Rückschnitt ist möglich, da sie sich gut regeneriert. Verblühtes darf stehen bleiben, denn daraus entwickeln sich die dekorativen Hagebutten.
The Fairy – zierlich und zauberhaft
„The Fairy“ ist eine Bodendeckerrose mit zahlreichen kleinen, zartrosafarbenen Blüten in dichten Dolden. Sie wächst niedrig und breitbuschig und besitzt eine sehr gute Blattgesundheit. Damit eignet sie sich hervorragend für pflegeleichte Flächen und ist auch eine tolle Wahl für Rosenanfänger.
- Rosengruppe: Bodendeckerrose, Zwergstrauchrose
- Züchter: Bentall (Großbritannien)
- Einführung: 1932
- Farbe: Zartrosa, beim Verblühen leicht aufhellend
- Duft: Leicht, zart süßlich
- Wuchsform: Flach ausladend, buschig, mit überhängenden Trieben
- Wuchshöhe: 50 bis 80 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis zum Frost
- Blütenform: Klein, gefüllt, in großen Dolden
Ein vollsonniger bis halbschattiger Standort ist ideal für „The Fairy“. Die Rose eignet sich als Bodendecker, für Beete, Rabatten, Hanglagen und auch für größere Pflanzgefäße. Selbst an weniger optimalen Standorten blüht sie zuverlässig. Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein.
Pflegehinweise:
- Während längerer Trockenperioden und bei der Haltung im Topf solltest du regelmäßig gießen. Der Boden sollte nicht vollständig austrocknen, Staunässe ist ebenfalls zu vermeiden.
- Im Frühling beim Austrieb erfolgt die erste Düngung mit Rosendünger oder reifem Kompost. Eine zweite Gabe folgt im Juni. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Schneide den gesamten Strauch im Frühling um ein Drittel bis zur Hälfte zurück. Ein Formschnitt hilft dabei, die kompakte Wuchsform zu erhalten. Verblühtes musst du nicht unbedingt entfernen.
- Zur Bodenverbesserung kannst du mit Rindenhumus oder Kompost mulchen.
- Ein Winterschutz ist normalerweise nicht nötig.
Cherry Girl – fröhlich und lebendig
Die Beetrose „Cherry Girl“ besitzt leuchtend kirschrosafarbene Blüten, einen kompakten Wuchs und eine hervorragende Blattgesundheit. Sie eignet sich besonders gut für Beete und Rabatten und kommt in kleineren Gruppen sehr schön zur Geltung.
- Rosengruppe: Beetrose
- Züchter: W. Kordes’ Söhne (Deutschland)
- Einführung: 2007
- Farbe: Kräftiges Kirschrosa bis Himbeerrot
- Duft: Leicht bis kaum wahrnehmbar
- Wuchsform: Kompakt, buschig, gleichmäßig rund
- Wuchshöhe: 60 bis 80 Zentimeter
- Blütezeit: Juni bis Oktober
- Blütenform: Mittelgroß, gefüllt, in Dolden
Die beste Blühleistung erreicht „Cherry Girl“ in voller Sonne. Sie kann aber auch an einem leicht halbschattigen Standort gepflanzt werden. Die Rose besitzt eine gute Windfestigkeit und zeigt sich auch bei Regen standfest.
Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Der Nährstoffbedarf liegt im mittleren bis hohen Bereich. Staunässe verträgt die Rose nicht.
Pflegehinweise:
- Regelmäßiges Gießen ist besonders während längerer Trockenperioden und bei der Haltung im Topf wichtig. Gib das Wasser direkt an den Boden und nicht über die Blätter.
- Im Frühling bekommt die Rose eine erste Düngung mit organischem oder mineralischem Rosendünger. Ende Juni folgt die zweite Düngung für die Nachblüte. Ab August wird nicht mehr gedüngt.
- Schneide die Rose ab März auf vier bis fünf kräftige Triebe zurück. Entferne Verblühtes regelmäßig, um neue Blüten anzuregen. Ein Herbstschnitt zur Formkorrektur ist nur bei Bedarf nötig.
- Mulche mit Kompost oder Rindenhumus, um den Boden zu verbessern und die Feuchtigkeit länger zu halten.
- In rauen Lagen ist ein leichter Windschutz empfehlenswert.




