Im September geht es im Garten noch einmal ordentlich zur Sache. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Weintrauben, Kürbisse und jede Menge Gemüse sorgen für volle Erntekörbe, während Astern, Dahlien, Sonnenhut und andere Spätblüher den Sommer noch längst nicht abgeschrieben haben. Gleichzeitig beginnt eine der besten Pflanzzeiten des Jahres. Der Boden ist warm, die Temperaturen werden angenehmer und meistens fällt wieder häufiger Regen.
Ganz auf Herbst solltest du dich allerdings noch nicht einstellen. Der September kann hochsommerlich warm sein, aber ebenso mit kühlen Nächten, kräftigen Stürmen und in ungünstigen Lagen sogar mit ersten Nachtfrösten überraschen. Neben der Ernte stehen deshalb jetzt vor allem Pflanzarbeiten, die Pflege frei gewordener Beete und erste Vorbereitungen auf die kältere Jahreszeit an.
Wetter – warme Tage und kühlere Nächte
Im September können längere trockene Phasen weiterhin für Wassermangel sorgen. Gleichzeitig sinkt der Bedarf vieler Pflanzen, weil die Tage kürzer werden und die Verdunstung abnimmt. Gegossen wird deshalb nicht mehr automatisch nach Sommerplan. Kontrolliere den Boden und wässere dann gründlich, wenn es tatsächlich nötig ist.
Besonders frisch gepflanzte Stauden, Gehölze, Aussaaten, Hochbeete und Kübel dürfen nicht austrocknen. Morgendliches Gießen bleibt günstig. Die zunehmende Taubildung sorgt ohnehin dafür, dass Blätter nachts länger feucht bleiben. Zusätzliches Wasser über das Laub würde Pilzkrankheiten nur begünstigen.
| Anzeichen | Grund | Maßnahme |
| Blätter hängen trotz kühlerer Witterung | Trockenheit | Boden prüfen und gründlich wässern |
| Beete bleiben lange feucht | Geringere Verdunstung | Gießabstände verlängern |
| Morgens liegt Tau auf den Pflanzen | Kühle Nächte | Bestände luftig halten |
| Kübel stehen nach Wind schief | Sturm | Geschützter stellen oder sichern |
| Nachtfrost wird angekündigt | Kälteeinbruch | Empfindliche Pflanzen schützen |
Auch Herbststürme können jetzt zum Thema werden. Kontrolliere hohe Stauden, Dahlien, Sonnenblumen, junge Bäume sowie Rankgerüste und Pflanzstützen. Große Kübel stellst du bei angekündigtem Sturm an einen geschützten Platz oder sicherst sie gegen Umkippen.
Ziergarten – teilen, pflanzen und ein bisschen was stehenlassen
Viele Spätblüher laufen im September noch einmal zur Hochform auf. Bei Rosen, Dahlien und einjährigen Sommerblumen kannst du Verblühtes weiterhin entfernen, wenn du die Blüte verlängern möchtest. Bei Stauden darfst du dagegen langsam etwas großzügiger werden. Samenstände von Sonnenhut, Disteln, Fetthenne und anderen Arten sehen auch im Herbst gut aus und liefern später Vögeln Nahrung.
Der September eignet sich außerdem hervorragend für neue Stauden. Der Boden ist noch warm genug, damit die Pflanzen vor dem Winter neue Wurzeln bilden können. Auch ältere Stauden lassen sich jetzt teilen und umsetzen. Besonders geeignet sind Arten, deren Blüte bereits eine Weile zurückliegt. Herbstblüher lässt du dagegen besser in Ruhe und teilst sie im Frühjahr.
Weitere Arbeiten im Ziergarten:
- Abgestorbene oder kranke Pflanzenteile entfernen
- Abgeknickte Triebe sauber abschneiden
- Ausgewählte Samen sammeln und trocken lagern
- Christrosen und andere winterharte Stauden pflanzen
- Hohe Stauden und Dahlien weiterhin stützen
- Staudenlücken für die Herbstpflanzung nutzen
Ein kompletter Rückschnitt der Staudenbeete ist jetzt nicht nötig. Viele Stängel und Samenstände bleiben besser bis zum Frühjahr stehen. Sie schützen die Pflanzen und bieten Insekten und anderen Gartentieren Überwinterungsmöglichkeiten.
Frühjahrsblüher – jetzt schon an den Frühling denken
Während der Garten langsam herbstlicher wird, kannst du bereits den nächsten Frühling vorbereiten. Im September beginnt die Pflanzzeit für zahlreiche Blumenzwiebeln. Dazu gehören unter anderem:
- Hyazinthen
- Krokusse
- Narzissen
- Schneeglöckchen
- Traubenhyazinthen
- Zierlauch
Auch Tulpen können bereits gesetzt werden, haben aber noch Zeit und dürfen durchaus erst im Oktober oder November in die Erde.
Verwende ausschließlich feste und gesunde Zwiebeln. Weiche, schimmelige oder faulende Exemplare werden aussortiert. Als grobe Orientierung kommen die Zwiebeln etwa zwei- bis dreimal so tief in die Erde, wie sie selbst hoch sind. Schwere Böden solltest du zuvor auflockern, denn dauerhafte Nässe bekommt den meisten Zwiebelblumen nicht.
Hecken und Sträucher – noch keine großen Rückschnitte
Auch wenn der Herbst vor der Tür steht, musst du dich mit kräftigen Heckenschnitten noch etwas gedulden. Bis einschließlich 30. September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Hecken auf den Stock zu setzen oder stark zurückzuschneiden ist erst anschließend wieder möglich.
Vor jedem Schnitt solltest du trotzdem kontrollieren, ob Tiere die Gehölze nutzen. Der Schutz bewohnter Nester und anderer Lebensstätten gilt unabhängig vom Kalender.
Bei Kletterpflanzen lohnt sich jetzt noch einmal ein Blick auf Rankgerüste, Drähte und Befestigungen. Weinreben, Clematis und Kletterrosen haben über den Sommer ordentlich Gewicht zugelegt. Herbststürme können lockere Halterungen schnell zum Problem machen.
Gegen Ende des Monats beginnt außerdem für manche Gehölze die Herbstpflanzung. Immergrüne und verschiedene Nadelgehölze können bereits im September gesetzt werden. Wurzelnackte Laubgehölze folgen in der Regel später, wenn das Laub gefallen ist.
Rosen und Kübelpflanzen – langsam auf den Herbst einstellen
Öfterblühende Rosen können im September noch reichlich Blüten tragen. Verwelkte Blüten entfernst du weiterhin, wenn neue Knospen folgen sollen. Möchtest du Hagebutten haben, lässt du einen Teil der Blütenstände stehen. Kranke Blätter mit Sternrußtau oder Rosenrost werden eingesammelt und nicht unter den Pflanzen liegen gelassen.
Gedüngt werden Rosen jetzt nicht mehr. Das gilt ebenfalls für mehrjährige Kübelpflanzen, die überwintert werden sollen. Junge, weiche Triebe sollen vor dem Winter ausreifen und nicht durch späte Stickstoffgaben zu weiterem Wachstum angeregt werden.
Frostempfindliche Kübelpflanzen bleiben bei mildem Wetter möglichst noch draußen. Tropische Arten reagieren allerdings deutlich empfindlicher auf Kälte als Oleander, Lorbeer oder Olive. Behalte deshalb die Nachttemperaturen im Blick und stelle besonders empfindliche Pflanzen rechtzeitig geschützt.
Fuchsien und Geranien kannst du Anfang September noch über Stecklinge vermehren. Auch besonders schöne Petunien musst du am Saisonende nicht zwangsläufig entsorgen. Sie lassen sich frostfrei, hell und kühl überwintern. Vor dem Einräumen solltest du sämtliche Kübelpflanzen gründlich auf Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.
Obst und Beeren – jetzt werden die Körbe voll
Der September gehört zu den wichtigsten Erntemonaten im Obstgarten. Je nach Sorte und Region werden jetzt Äpfel, Birnen, Brombeeren, Herbsthimbeeren, Pflaumen, Zwetschgen und Weintrauben reif.
Gerade Äpfel solltest du nicht ausschließlich nach ihrer Farbe beurteilen. Pflückreife Früchte lassen sich meist durch leichtes Anheben und Drehen vom Ast lösen. Viele im September reifende Sorten können anschließend noch eine Zeit lang gelagert werden. Beschädigte Früchte kommen nicht ins Lager, sondern werden möglichst schnell verarbeitet.
Herbsthimbeeren werden regelmäßig durchgepflückt. Auch Brombeeren und Trauben solltest du nicht überreif hängen lassen. Faulende oder schimmelige Früchte werden sofort entfernt.
Fallobst bleibt ebenfalls nicht unter den Bäumen liegen. Es lockt Wespen und andere Tiere an und kann Krankheiten fördern. Besonders im Bereich des Stammes solltest du außerdem keine dicken Mulchschichten oder größere Mengen Fallobst liegen lassen.
Tragen Äste noch immer sehr schwer, bleiben Stützen sinnvoll. Achte darauf, dass die Auflage breit genug ist und nicht in die Rinde einschneidet.
Gemüsebeete und Hochbeete – ernten und den Boden nutzen
Tomaten, Zucchini, Gurken, Bohnen, Paprika, Mangold, Rote Bete, Möhren und zahlreiche Kohlarten können im September noch reichlich liefern. Gleichzeitig werden die ersten Beete leer.
Bei Tomaten wird die Pflege jetzt etwas wichtiger. Kühlere Nächte und stärkerer Tau erhöhen das Risiko für Kraut- und Braunfäule sowie Grauschimmel. Entferne abgestorbene und kranke Blätter und sorge dafür, dass zwischen den Pflanzen Luft zirkulieren kann. Neue Blüten haben im Freiland kaum noch Aussicht auf reife Früchte und können entfernt werden.
Wird Nachtfrost angekündigt, solltest du erntereife und weit entwickelte Tomaten rechtzeitig pflücken. Grüne Früchte können im Haus nachreifen.
Auch Kürbisse nähern sich der Ernte. Reife Früchte besitzen eine für die Sorte typische Farbe und einen zunehmend harten Stiel. Schneide sie mit einem Stück Stiel ab und lasse sie vor der Lagerung trocken nachreifen. Kartoffeln können geerntet werden, sobald das Laub abgestorben und die Schale ausreichend fest ist.
Frei werdende Beete bleiben nicht einfach nackt. Im September kannst du dort noch Gemüse aussäen oder eine Gründüngung ausbringen. Geeignet sind beispielsweise Inkarnatklee, Winterroggen oder Winterwicke. Bei Senf und Ölrettich solltest du die Fruchtfolge berücksichtigen, wenn auf der Fläche regelmäßig Kohl, Rettich oder Radieschen wachsen.
Umgraben musst du abgeerntete Beete jetzt nicht. Eine lebende Pflanzendecke oder Gründüngung schützt den Boden wesentlich besser vor Verschlämmung, Erosion und Nährstoffverlusten.
Frühbeet und Gewächshaus – Tau wird zum Problem
Im Gewächshaus sind die extremen Sommertemperaturen meist vorbei. Lüften bleibt trotzdem wichtig. Gerade die Kombination aus warmen Tagen und kalten Nächten führt schnell zu Kondenswasser.
Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen werden weiter geerntet, solange die Pflanzen gesund sind. Entferne abgestorbene Blätter und Pflanzenteile und halte den Bestand luftig. Gegossen wird weiterhin direkt auf die Erde.
Leere Flächen kannst du für Feldsalat, Spinat oder Winterpostelein nutzen. Auch erste Herbstsalate finden hier einen geschützten Platz.
Nachts muss das Gewächshaus nicht automatisch geschlossen werden, sobald die Temperaturen etwas sinken. Bei Tomaten kann eine gute Luftzirkulation sogar wichtiger sein als ein paar Grad zusätzliche Wärme. Erst wenn empfindliche Kulturen durch niedrige Temperaturen gefährdet sind, wird entsprechend reagiert.
Aussaat im September – für Herbst und Winter nachlegen
Die große Aussaatzeit ist vorbei, ganz leer bleibt die Saatguttüte aber noch nicht. Im September konzentrierst du dich vor allem auf robuste Kulturen, die schnell wachsen oder den Winter im Beet verbringen.
Eine klassische Vorkultur auf der Fensterbank spielt dabei kaum noch eine Rolle. Wichtiger sind Direktsaat und einige letzte Pflanzungen. Der genaue Termin hängt von Region, Witterung und Sorte ab. Angaben auf der Saatguttüte bleiben deshalb entscheidend.
| Direkt ins Beet | Pflanzung |
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Die Pflanzungen gehören vor allem an den Monatsanfang. Je später du damit beginnst, desto schwieriger wird es für die Kulturen, vor den kurzen Herbsttagen noch ausreichend zuzulegen.
Bei Kräutern kannst du unter anderem Gartenkresse und Kerbel säen. Bärlauch lässt sich ebenfalls im Herbst aussäen, braucht als Kaltkeimer allerdings Geduld.
Auch einige Blumen eignen sich für eine Herbstsaat. Akelei, Eisenhut, Enzian, Küchenschelle und Schlüsselblume gehören zu den Arten, deren Samen von einer Kälteperiode profitieren. Kornblumen und Ringelblumen können an geeigneten Standorten ebenfalls bereits im Herbst ausgesät werden.
Eine umfangreiche Übersicht findest du in unserem Gartenblog als eigenständige Beiträge zur Gemüse-, Kräuter- und Blumenaussaat im September.
Rasen, Wege – jetzt lohnt sich die Reparatur
Was im heißen Hochsommer keinen Sinn gemacht hat, kannst du im September angehen. Der Boden ist noch warm, gleichzeitig sorgen kühlere Temperaturen und häufigere Niederschläge für gute Bedingungen zur Keimung. Kahle Stellen im Rasen lassen sich deshalb jetzt gut nachsäen.
Lockere die betroffenen Flächen leicht auf, verteile Rasensaat und halte den Boden bis zur Keimung gleichmäßig feucht. Auch eine komplette Rasenneuanlage ist im September gut möglich.
Vertikutieren solltest du dagegen nicht aus Gewohnheit. Ist der Rasen gesund und gibt es kaum Filz oder Moos, bringt die zusätzliche Belastung keinen Vorteil. Geschwächte oder noch immer trockene Flächen werden ebenfalls in Ruhe gelassen.
Mit sinkenden Temperaturen wächst das Gras langsamer. Mähe deshalb nur noch nach Bedarf und nicht zu kurz. Fallendes Laub wird vom Rasen entfernt, damit darunter keine dauerhaft feuchten und lichtarmen Stellen entstehen.
Blumenwiesen können je nach Zusammensetzung Mitte bis Ende September gemäht werden, sobald die gewünschten Pflanzen Samen gebildet haben.
Pflanzengesundheit – Feuchtigkeit rückt in den Vordergrund
Im September verändert sich das typische Schadbild. Spinnmilben profitieren zwar weiterhin von warmem und trockenem Wetter, häufiger werden jetzt aber Krankheiten zum Problem, die durch Feuchtigkeit gefördert werden. Achte besonders auf:
- Braunfäule an Tomaten
- Echten und Falschen Mehltau
- Faulende Früchte
- Grauschimmel
- Rostkrankheiten
- Schnecken
- Sternrußtau an Rosen
- Wanzen an Gemüse und Obst
Kranke Pflanzenteile werden möglichst früh entfernt. Dichte Bestände kannst du vorsichtig auslichten, damit Blätter schneller abtrocknen. Auf eine Stickstoffdüngung solltest du bei den meisten mehrjährigen Pflanzen jetzt verzichten.
Hattest du im Frühjahr starken Frostspannerbefall an Obst- oder Ziergehölzen, kannst du gegen Ende September beziehungsweise mit Beginn der ersten kalten Nächte über Leimringe nachdenken. Sie müssen dicht am Stamm anliegen und sollten nur gezielt bei einem vorhandenen Problem eingesetzt werden.
Teich – jetzt beginnt die Herbstpflege
Die größte Sommerhitze ist vorbei und damit sinkt auch die Gefahr eines akuten Sauerstoffmangels. Dafür landet nun zunehmend Laub im Wasser. Hole Blätter regelmäßig mit dem Kescher heraus, bevor sie auf den Grund sinken und dort verrotten.
Stehen viele Laubbäume direkt am Teich, kann ein straff gespanntes Laubschutznetz die Arbeit erleichtern. Kontrolliere es regelmäßig und achte darauf, dass Tiere nicht darin hängen bleiben können.
Abgestorbene Pflanzenteile kannst du vorsichtig herausnehmen. Der Teich muss deshalb aber nicht komplett aufgeräumt werden. Viele Tiere nutzen Pflanzen, Uferbereiche und abgestorbene Stängel als Rückzugsort.
Sinkt der Wasserstand nach einem trockenen September deutlich, wird weiterhin langsam nachgefüllt.
Tiere im Garten – der Herbst darf etwas unordentlicher werden
Im September beginnt für viele Gartentiere die Vorbereitung auf den Winter. Deshalb muss nicht jede verblühte Staude sofort abgeschnitten und nicht jedes Blatt aus den Beeten entfernt werden.
Samenstände bieten Vögeln Nahrung, hohle Stängel und dichte Pflanzenbestände werden von Insekten genutzt. Falllaub darf unter Hecken und zwischen geeigneten Stauden liegen bleiben. Größere Laubhaufen an einer geschützten Stelle schaffen zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten.
Wasserstellen bleiben ebenfalls wichtig. Gerade ein trockener September kann dazu führen, dass natürliche Wasserquellen knapp werden. Vogeltränken und flache Wasserschalen werden deshalb weiterhin regelmäßig gereinigt und aufgefüllt.
Auf dem Rasen sollte Laub dagegen nicht dauerhaft liegen bleiben. Was dort zusammenkommt, kannst du unter Gehölzen, auf Beeten oder für einen Laubhaufen weiterverwenden.
Gartenarbeiten für drinnen – Lager und Vorräte vorbereiten
Mit der Septemberernte wandert einiges aus dem Garten ins Haus. Jetzt lohnt es sich, Lagerkisten, Regale und geeignete Vorratsräume vorzubereiten. Lagere nur gesundes, unbeschädigtes Obst und Gemüse ein. Ein fauler Apfel kann dir sonst schnell die Nachbarn in der Kiste verderben.
Äpfel und Birnen werden kühl gelagert und regelmäßig kontrolliert. Kartoffeln brauchen einen dunklen Platz. Kürbisse mögen es bei der Lagerung trockener und wärmer als klassisches Lagerobst.
Gesammeltes Saatgut lässt du vollständig trocknen und beschriftest es mit Pflanzenname, Sorte und Jahr. Auch Gläser, Gefrierbehälter und andere Vorratsbehälter dürfen jetzt wieder griffbereit stehen. Im September kommt die Ernte schließlich oft schneller herein, als sie direkt gegessen werden kann.
Was sonst noch zu tun ist
Einige Arbeiten laufen im September nebenher und passen in keinen eigenen großen Abschnitt:
- Abflüsse und Regenrinnen von Laub und Pflanzenresten freihalten
- Fuchsien und Geranien Anfang des Monats noch über Stecklinge vermehren
- Gartenmöbel und leichte Gegenstände vor angekündigten Stürmen sichern
- Kompost bei Trockenheit kontrollieren und bei Bedarf leicht anfeuchten
- Leer gewordene Kübel reinigen und für eine Herbstbepflanzung vorbereiten
- Pflanzstützen und Bindungen kontrollieren
- Regentonnen weiterhin mit Ausstiegshilfen für Tiere sichern
- Sehr frostempfindliche Kübelpflanzen bei angekündigten kalten Nächten schützen
- Werkzeuge nach der Ernte reinigen
- Zimmerpflanzen, die den Sommer im Freien verbracht haben, rechtzeitig vor kalten Nächten ins Haus holen
September-To-do-Liste im Überblick
Was kann im September erledigt werden – hier bekommst du noch einmal alles auf einen Blick:
| Ziergarten |
|
| Gehölze und Gräser |
|
| Rosen und Kübel |
|
| Obst und Beeren |
|
| Gemüse und Hochbeet |
|
| Frühbeet und Gewächshaus |
|
| Rasen und Wege |
|
| Pflanzengesundheit |
|
| Teich |
|
| Tiere im Garten |
|
| Schuppen und Material |
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| Sonstiges |
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Im September brauchst du dich noch lange nicht vom Gartenjahr zu verabschieden. Zwischen Apfelernte, Tomaten, den letzten Sommerblüten und frisch gesetzten Stauden ist dafür ohnehin kaum Zeit. Und während du an einer Stelle die letzten Früchte des Sommers einsammelst, verschwinden ein paar Meter weiter bereits die ersten Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr in der Erde.




